Nichts ist inspirierender als die Realität – auch in der Musikgeschichte. Wie ist es sonst zu erklären, dass immer wieder Figuren und Situationen als Ausgangspunkt für interessante Romane dienen? In unserer neuesten Auslage haben wir einige Titel zusammengestellt, die verschiedene Personen und Episoden aus den vergangenen 350 Jahren umfassen. Alle Ausgaben sind online bestellbar, entweder über unseren Shop (durch klicken auf die jeweilige Abbildung) oder per e-Mail unter muenchen@bauer-hieber.com

Eine besonders anregende Epoche war zweifellos die Romantik. So hat der kürzlich verstorbene Peter Härtling insgesamt vier Persönlichkeiten ein literarisches Denkmal gesetzt: Fanny Mendelssohn, Franz Schubert, Robert Schumann und dem älteren Giuseppe Verdi (die Zeit nach „Aida“ betreffend).

Um den alten Verdi und das Verhältnis zu seinem deutschen Antipoden Richard Wagner geht es auch in Franz Werfels „Verdi – Roman der Oper“.

Das Schaffen von Dmitrij Schostakowitsch (1906-1975) war immer wieder von politischen und zeitgeschichtlichen Ereignissen beeinflusst. In „Der Lärm der Zeit“ schildert der Brite Julian Barnes die Zeit der Verfolgung des Komponisten während der Stalin-Epoche.

Aber auch auf Sarah Quigleys Roman mit dem unscheinbaren Titel „Der Dirigent“ sei hier verwiesen. Hier geht es um die dramatischen Begleitumstände der Uraufführung der 7. Sinfonie während des Zweiten Weltkrieges im belagerten Leningrad.

Weitere interessante Romane

  • Herbert Asbeck: Eine Liebe in Cremona (Roman aus der Stadt Stradivaris)
  • Eva Baronsky: Herr Mozart wacht auf (…und zwar in unserer Gegenwart)
  • Mona Golabek: Die Pianistin von Wien (Geschichte eiunes jüdischen Wunderkindes in der NS-Zeit)
  • Marco Malvaldi: Ein königliches Theater (Kriminalroman aus dem Umfeld der „Tosca“-Uraufführung)
  • Rosemarie Marschner: Das Mädchen am Klavier (über Clara Schumann)
  • Heinz Peller: Stainers letzte Geige (historischer Kriminalroman aus dem Umfeld des großen Stardivari-Konkurrenten)